Für die Ablaufprüfung von Lack rakelt man mit einem speziellen Prüfrakel zehn verschieden dicke Streifen auf, stellt den Prüfling dann sofort senkrecht mit horizontaler Streifenanordnung und bestimmt den Streifen, der noch nicht in den unteren läuft.
Beim Spritzlackieren ermittelt man die Ablaufneigung an einem Lochblech, auf das der Lack unterschiedlich dick (Keilapplikation) aufgetragen wird. An der zu messenden, nach unten zunehmenden Schichtdicke wird die Grenzschichtdicke ermittelt. Ab dieser sind an den Löchern seitlich starke wulstförmige Fließspuren zu sehen.
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